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Die
Rishikesh-Reihe ist eine Abfolge von 12 Grundstellungen und hat
den Namen von ihrem Entstehungsort "Rishikesh" in Indien.
Die 12 Grundstellungen werden ursprünglich
und in Variationen geübt.
Im
Yoga unterliegt nichts dem Zufall. Die Reihenfolge in den Asanas
unterliegt genauen Regeln, welche das Ergebnis einer jahrtausendalten
Erfahrung ist.
In der Übungsserie der Rishikesh-Reihe fügt sich jede Stellung an
ihrem bestimmten Platz ein, vervollständigt oder verstärkt die Wirkung
der vorhergehenden, bereitet auf die folgende vor oder ist eine
ausgleichende Gegenstellung
Unter den verschiedenen logisch aufgebauten und anerkannten Serien
von Asanas haben wir die Methode übernommen, wie sie in Rishikesh
(Indien), im Ashram von Swami Sivananda traditionell gelehrt wird.
Die Erarbeitung der einzelnen Asanas erfolgt systematisch aufbauend.
Dem eigenen Lernfortschritt folgend, werden in der Yoga Praxis die
einzelnen Stellungen abgewandelt, erweitert und ergänzt. Asanas
können der körperlichen Konstitution entsprechend auch ersetzt werden.
Wichtig bleibt dabei, dass die innere Struktur der Serie unverändert
und korrekt ausgeführt wird. Nur so kann sich der Organismus auf
Dauer positiv auf die Asanas einstellen und ihre Wirkungen erfahren.
Die Asanapraxis lebt vom zielgerichteten Krafteinsatz und der Entspannung
in der Anspannung. Wer so in den Haltungen verweilt, optimiert die
Regeneration der Organe, stimuliert das Nervensystem, tonisiert
die Muskulatur und bekommt eine Idee für das Gefühl der Weite, welche
die Meditation prägt.
Im Yoga ist die "Langsamkeit" das Geheimnis der raschen Fortschritte.
Die Asanas werden langsam und meditativ mit tiefer Bauchatmung ausgeführt.
Nur wenn die Muskeln entspannt sind, werden sie sich strecken und
erlauben, in der Stellung vorwärts zu kommen. Die Wirkung der Asanas
ist somit nicht nur von der Technik, sondern auch von der geistigen
Konzentration abhängig, die sie begleitet.
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