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Unsere
Inspiration
Mit Respekt und Dankbarkeit schauen wir auf Lehrtraditionen,
die uns begleitet haben, aus denen wir lernen durften - Lehrtraditionen
die unsere Yogapraxis inspirieren und uns dabei herausfordernde
Fragen stellen.
Yoga
in seiner Vielfalt
Inzwischen
gibt es neben den traditionellen Übungsweisen viele moderne
Interpretationen der Hatha-Yoga Praxis, die sich im
Wesentlichen durch ihre Übungsweisen und Übungsabfolgen
oder
auch philosophischen Ausrichtungen unterscheiden.
Auch
wenn die heutige Vielfalt des Yoga und die möglichen Übungswege
nicht immer einfach zu unterscheiden sind - was immer bleibt ist
der gemeinsame Grundgedanke:
Yoga möchte Körper
und Geist verbinden und uns damit wieder zu einer Ganzheit verhelfen,
die uns positiv ausrichtet!
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Tradition
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Swami
Sivananda (1887 - 1963)
Swami Sivananda begründete eine sehr umfassende und traditionelle
Form des Yogas. Er lehrte den "Integralen Yoga",
eine Zusammenfassung aller wesentlichen Aspekte des Yoga zu
einem einzigen, praktischen ausführbaren Yoga-Übungsweg.
Swami Sivananda war einer der großen Yogameister des 20.
Jahrhunderts, der insbesondere durch seine zahlreichen Schüler
den modernen Yoga Indiens, aber auch der westlichen Welt maßgeblich
geprägt hat. |
Swami Sivananda ist in einer spirituellen Familie in Südindien
aufgewachsen, besuchte eine Missionsschule und lernte so schon
in der Kindheit, indisches und westliches Gedankengut miteinander
zu verknüpfen. Er studierte Medizin, wanderte nach Malaysia
aus und leitete dort ein Krankenhaus. Nach Indien zurückgekehrt,
praktizierte er in Rishikesh am Fuße des Himalaya intensiv Yoga
und Meditation
und erreichte Selbstverwirklichung, das Ziel aller Yogapraktiken. |
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Krishnamacharya
(1888- 1989)
Es ist Krishnamacharya zu verdanken,
dass das uralte Wissen um die Yoga-Sutren gerettet wurde.
Vini-Yoga entstammt der Tradition Krishnamacharyas und
wurde von seinem Sohn T.K.V. Desikachars weiterentwickelt.
Es ist keine neue Yogaform, sondern eine traditionelle Bezeichnung
für die Kunst, Yogaübungen individuell den körperlichen und
seelischen Voraussetzungen der Teilnehmer anzupassen und den
Erfordernissen der augenblicklichen Situation entsprechend auszurichten.
Einer seiner Leitsätze war: "Wir lehren das, was für
den Schüler am besten ist, der Mensch vor mir ist der wichtigste." |
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Krishna
Pattabhi Jois (1915 - 2009) Krishna Pattabhi Jois war einer
der frühen Schüler von T. Krishnamacharya und gilt als bedeutender
Vertreter des Hatha-Yoga, das heute unter dem Namen "Ashtanga
(Vinyasa) Yoga" bekannt ist.
K. Pattabhi Jois bezog sich u.a. auf Krishnamacharyas vinyasa
krama Prinzip. Vinyasa bedeutet eine Asana-Praxis, in der
das Asana nicht statisch als gehaltene Stellung ausgeführt wird,
sondern dynamisch in einer festgelegten Bewegungsabfolge mit
dem Atem verknüpft wird. |
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B.K.S.
Iyengar (geb.1918)
B.K.S. Iyengar entwickelte eine kraftvolle, ausdauernde, präzise
Übungsmethode. Sein Verdienst ist es, dass er die klassischen
Positionen mit westlichem Verständnis von Anatomie und
Physiologie verband.
Der
Körper lebt in der Vergangenheit und der Geist in der
Zukunft.
Im Yoga begegnen sie einander in der Gegenwart.
(B.K.S. Iyengar)
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Yoga
- ein ganzheitlicher Weg
Hatha-Yoga nach Sivananda
vertritt in den klassischen fünf Prinzipien die Ganzheitlichkeit
desYoga:
1. Asanas
2. Pranayama
3. Gesunde Ernährung
4. Positive Einstellung
5. Meditation
Die praxisorientierte Philosophie beruht auf den Grundlagentexten
des Yoga: Patañjali Yoga-Sutra, Upanishaden, Hatha Yoga Pradipika,
Gheranda Samhita, Bhagavadgita u.a.
Die 4 klassischen Yogawege (Karma-, Bhakti-, Jnana-, Raja-Yoga)
sind in der Sivananda Tradition in ihren wesentlichen Aspekten zu
einem einzigen praktischen Yoga-Übungsweg zusammengefasst.
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