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"Samatvam
Yoga Ucyte"
Gleichmut
wird Yoga genannt
(Baghavad Gita, II-48)
"Yoga Karmasu Kaushalam"
Yoga ist Geschick im Handeln
(Baghavad Gita, II-50)
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Yoga
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Was
ist Yoga?
Ursprung Indien
Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen (Darshanas) der indischen
Philosophie.
Der Begriff Darshana wird auch im Sinne von „Ansicht“ oder „Anschauungsweise“
verstanden und stellt den Versuch dar aufzuzeigen, wie die Welt
von einem gewissen Standpunkt aus gesehen werden kann. Auf
dieser Grundlage hat sich Yoga als ein jahrtausendalter Übungsweg
entwickelt mit dem Ziel der Selbstverwirklichung.
Yoga
heute
Die im Westen wohl am häufigsten praktizierte Yoga-Form ist
der eher körperorientierte Hatha-Yoga.
Die
Sanskrit-Silben Ha und Tha bezeichnen zwei Pole der
menschlichen Existenz:
Ha bedeutet Sonne und symbolisiert das rationale Bewusstsein.
Tha hingegen bedeutet Mond und verweist auf das Unbewusste.
Alles im Leben ist eine Frage der Energie - so wird im
Hatha-Yoga der
Ausgleich dieser Kräfte und das
Gleichgewicht zwischen Körper und Seele vor allem durch körperliche
Übungen, Atemübungen und Meditation angestrebt.
In einer Übersetzungsvariante
aus dem Sanskrit bedeutet das Wort Hatha "kraftvolle
Bemühung". Damit soll die Anstrengung unterstrichen werden,
die notwendig ist, um das eigentliche Ziel zu erreichen:
Gesundheit, Ruhe und Gelassenheit, Sammlung und Konzentration.
Oder anders ausgedrückt: Yoga soll dem Menschen zur Einheit
verhelfen und ihm die Kontrolle über seine Antriebskräfte ermöglichen.
Der
klassisch traditionelle Hatha-Yoga ist darüberhinaus auf
Lehrtraditionen zurückzuführen, die über Generationen
hinweg als praktischer Erfahrungsweg von Meistern an Schüler
weitergegeben wurden. Allen klassischen Lehrtraditionen sind neben
einer systematisch aufgebauten Übungspraxis die traditionell-philosophischen
Grundlagentexte des Yoga gemeinsam.
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